Pelletbedarf und Pelletlager berechnen
Geben Sie Ihren Jahreswärmebedarf oder Wohnfläche, Gebäudestandard und Warmwasser ein. Der Rechner schätzt Pelletbedarf, Lagerraum und Kosten je kWh im Vergleich zu Heizöl und Erdgas. Alle Berechnungen laufen in Ihrem Browser, es werden keine Daten übertragen.
Ergebnis
Etwa 4.735 kg (4,73 t) Pellets pro Jahr, Schüttvolumen 7,28 m³, Lagerraum rund 8,52 m³ (Richtwert).
| Größe | Wert |
|---|---|
| Jahreswärmebedarf, kWh | 20.000 |
| Brennstoffenergie nach Wirkungsgrad, kWh/a | 22.727 |
| Pellets pro Jahr, kg | 4.735 |
| Pellets pro Jahr, Tonnen | 4,73 |
| Pellets pro Monat (Jahresmittel), kg | 395 |
| Schüttvolumen, m³ | 7,28 |
| Lagerraum (Richtwert), m³ | 8,52 |
| Raumcheck (Ihr Raum) | – |
| Brennstoff | ct je kWh | ct je Nutz-kWh | Jahreskosten |
|---|---|---|---|
| Holzpellets | – | – | – |
| Heizöl | – | – | – |
| Erdgas (Brennwert auf Heizwert umgerechnet) | – | – | – |
Die Energieausweis-Werte enthalten bereits Anlagenverluste und Warmwasser; wer sie als Wärmebedarf nutzt und zusätzlich durch den Wirkungsgrad teilt, zählt Verluste unter Umständen doppelt. Die Monatsmenge ist ein Jahresmittel, im Winter wird mehr verbraucht. Der Lagerfaktor ist unsere eigene Ableitung, keine veröffentlichte Norm.
Alle Ergebnisse sind Richtwerte und ersetzen keine Planung. Lagerraumplanung, Brandschutz, Statik, Belüftung und Anlage dürfen nur durch einen Fachbetrieb erfolgen. Dies ist keine Heizlastberechnung und keine Förderberatung. Angaben ohne Gewähr.
So funktioniert der Rechner
Holzpellets der Klasse ENplus A1 haben nach DIN EN ISO 17225-2 einen Heizwert von mindestens 4,6 kWh/kg und eine Schüttdichte zwischen 600 und 750 kg/m³ (ENplus, Teil III). Das Deutsche Pelletinstitut nennt ungefähr 4,9 kWh/kg und rund 650 kg je Kubikmeter; eine Tonne belegt etwa 1,54 m³ (DEPI-Pelletlexikon). Wir rechnen standardmäßig vorsichtig mit 4,8 kWh/kg und 650 kg/m³.
Die Berechnung: Der Jahreswärmebedarf wird durch den Kesselwirkungsgrad geteilt, das Ergebnis durch den Heizwert. Das ergibt die Kilogramm Pellets pro Jahr. Teilen Sie durch die Schüttdichte, erhalten Sie das Schüttvolumen. Für den Lagerraum nutzen wir einen Aufschlag von 1,17, den wir aus der Lagertabelle des DEPI abgeleitet haben (DEPI Pelletlager). Das Pelletinstitut empfiehlt, ein Lager für einen kompletten Jahresbedarf auszulegen, teils für das 1,2- bis 1,5-Fache; diese Reserve können Sie optional einstellen.
Kennen Sie den Wärmebedarf nicht, schätzt der Rechner ihn aus der Wohnfläche. Grundlage ist die Energieausweis-Skala der Verbraucherzentrale: von unter 30 kWh/(m²·a) in Klasse A+ bis über 250 in Klasse H, im Durchschnitt rund 150. Diese Werte sind grobe Näherungen und die fünf Gebäudestandards sind von uns gebildete Klassenmittel.
Für den Preisvergleich rechnen wir mit Heizwerten. Das BAFA-Merkblatt nennt für leichtes Heizöl 9,94 kWh/l und für Erdgas 9,77 kWh/m³ Heizwert (10,78 Brennwert). Gaspreise auf der Rechnung beziehen sich auf den Brennwert, deshalb rechnen wir sie um. Preise tragen Sie selbst ein.
Heizen Sie zusätzlich mit einem Kaminofen? Dann hilft der Brennholz-Rechner für Raummeter und Kosten. Und wer rund ums Haus plant, findet beim Zisterne-Rechner die passende Größe für die Regenwassernutzung.
Verwendete Werte und Quellen
„Quelle geprüft“ heißt, wir haben die Seite oder das PDF geöffnet. „Richtwert“ heißt, der Wert ist nicht belegt, nur aus einem Suchauszug bekannt oder unsere eigene Annahme beziehungsweise Ableitung. Stand der Prüfung: 21.10.2026.
| Größe | Wert | Einstufung | Herkunft |
|---|---|---|---|
| Heizwert Pellets, Norm-Minimum | 4,6 kWh/kg | Quelle geprüft | ENplus Teil III, DINplus Annex 1 |
| Heizwert Pellets, Standardwert | 4,8 kWh/kg (wählbar 4,6 bis 5,2) | Richtwert | unsere vorsichtige Wahl; DEPI nennt etwa 4,9 bis 5 |
| Schüttdichte, zulässiger Bereich | 600 bis 750 kg/m³ | Quelle geprüft | ENplus Teil III |
| Schüttdichte, Rechenwert | 650 kg/m³ | Quelle geprüft | DEPI-Pelletlexikon |
| Lagerfaktor | 1,17 × Schüttvolumen | Richtwert | eigene Ableitung aus der DEPI-Lagertabelle, keine Norm |
| Reserve (optional) | 1,2 bis 1,5 × Jahresbedarf | Quelle geprüft | DEPI-Pelletlexikon |
| Kesselwirkungsgrad, Standardwert | 88 % | Richtwert | Annahme; DEPI nennt 90 bis 98 % (Kessel), Tabelle mit 80 % |
| Gebäudestandard Neubau | 50 kWh/(m²·a) | Richtwert | eigene Ableitung: Mittel der Klassen A und B |
| Gebäudestandard saniert | 100 kWh/(m²·a) | Richtwert | eigene Ableitung: Mittel der Klassen C und D |
| Gebäudestandard Durchschnitt Bestand | 150 kWh/(m²·a) | Quelle geprüft | Verbraucherzentrale: Durchschnitt Wohngebäude |
| Gebäudestandard unsanierter Altbau | 200 kWh/(m²·a) | Richtwert | eigene Ableitung: Mittel der Klassen F und G |
| Gebäudestandard sehr schlecht | 250 kWh/(m²·a) | Richtwert | Untergrenze der Klasse H |
| Warmwasser über die Heizung | 600 kWh je Person und Jahr | Richtwert | Suchauszug Verbraucherzentrale, Seite nicht geprüft |
| Heizwert Heizöl (leicht) | 9,94 kWh/l (Brennwert 10,6) | Quelle geprüft | BAFA-Merkblatt |
| Erdgas Heizwert / Brennwert | 9,77 / 10,78 kWh/m³ | Quelle geprüft | BAFA-Merkblatt (Mittel L/H) |
| Wirkungsgrad Heizöl / Erdgas | 90 % / 92 % | Richtwert | Platzhalter, von Ihnen änderbar |
Geöffnete Quellen:
- ENplus, Teil III: Anforderungen an die Pelletqualität
- DINplus, Annex 1 Holzpellets (DIN EN ISO 17225-2)
- Deutsches Pelletinstitut (DEPI): Pelletlexikon
- Deutsches Pelletinstitut (DEPI): Pelletlager
- BAFA: Ermittlung des Gesamtenergieverbrauchs (Heiz- und Brennwerte)
- Verbraucherzentrale: Energieausweis für Wohngebäude
ENplus, DINplus, DEPI, BAFA und Verbraucherzentrale sind weder Auftraggeber noch Prüfer dieses Rechners; sie sind nur die Herkunft einzelner Werte. Der Rechner ist weder nach DIN noch nach ENplus zertifiziert.
Häufige Fragen
Wie viele Pellets brauche ich pro Jahr?
Bedarf = Wärmebedarf ÷ Wirkungsgrad ÷ Heizwert. Bei 20.000 kWh, 88 % Wirkungsgrad und 4,8 kWh/kg sind das rund 4,7 Tonnen Pellets pro Jahr.
Wie viel Lagerraum brauche ich?
Mit unserem Ansatz rund das 1,17-Fache des Schüttvolumens, bei 4,7 t also etwa 8,5 m³. Die Lagertabelle des Deutschen Pelletinstituts nennt für 2 t 3,6 m³. Austragsart und Schrägboden prüft Ihr Fachbetrieb.
Wie genau ist die Schätzung aus der Wohnfläche?
Nur grob. Der tatsächliche Verbrauch hängt von Dämmung, Klima und Nutzerverhalten ab. Besser ist der Wärmebedarf aus Ihren Brennstoffrechnungen oder dem Energieausweis. Die Gebäudestandards sind Klassenmittel der Energieausweis-Skala, keine amtliche Zuordnung.
Welchen Heizwert nehme ich?
Mindestens 4,6 kWh/kg nach Norm, meist liegen Pellets bei 4,8 bis 5,0. Der Lieferschein oder das Datenblatt Ihres Händlers nennt den genauen Wert.
Warum zählt der Wirkungsgrad?
Verluste im Kessel erhöhen den Brennstoffbedarf. Jahresnutzungsgrade liegen unter dem Nennwert des Kessels; das Pelletinstitut rechnet in seiner Lagertabelle mit 0,8. Deshalb ist der Wirkungsgrad frei einstellbar.
Wie vergleiche ich mit Heizöl und Erdgas?
Entscheidend ist der Preis je kWh Nutzwärme: Brennstoffpreis je kWh geteilt durch den Wirkungsgrad. Gaspreise auf der Rechnung beziehen sich auf den Brennwert und werden auf den Heizwert umgerechnet. Die Preise tragen Sie selbst ein.