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Pelletbedarf und Pelletlager berechnen

Geben Sie Ihren Jahreswärmebedarf oder Wohnfläche, Gebäudestandard und Warmwasser ein. Der Rechner schätzt Pelletbedarf, Lagerraum und Kosten je kWh im Vergleich zu Heizöl und Erdgas. Alle Berechnungen laufen in Ihrem Browser, es werden keine Daten übertragen.

Aus Ihrer Brennstoffabrechnung oder dem Energieausweis, bezogen auf die Nutzwärme.

Richtwert; der Jahresnutzungsgrad liegt oft unter dem Kesselnennwert.

Norm-Minimum 4,6; üblich 4,8 bis 5,0 (Standard 4,8 ist ein Richtwert).

Lager

Zulässig 600 bis 750, üblich 650.

1,0 = ein Jahresbedarf; 1,2 bis 1,5 = Reserve.

Raumcheck: Passt der Lagerraum? (optional)

Maße des rechteckigen Raums in Metern. Schrägboden und Austragssystem brauchen oft mehr Platz; das prüft Ihr Fachbetrieb.

Preisvergleich mit Heizöl und Erdgas (optional)

Tragen Sie die Preise ein, die Sie vergleichen möchten. Ohne Eingabe zeigt die Tabelle einen Strich; wir geben keine Preise vor.

Der Preis auf der Rechnung bezieht sich auf den Brennwert; der Rechner rechnet ihn auf den Heizwert um.

Platzhalter (Richtwert).

Platzhalter (Richtwert).

Ergebnis

Etwa 4.735 kg (4,73 t) Pellets pro Jahr, Schüttvolumen 7,28 m³, Lagerraum rund 8,52 m³ (Richtwert).

Ergebnis für Ihren Pelletbedarf
GrößeWert
Jahreswärmebedarf, kWh 20.000
Brennstoffenergie nach Wirkungsgrad, kWh/a 22.727
Pellets pro Jahr, kg 4.735
Pellets pro Jahr, Tonnen 4,73
Pellets pro Monat (Jahresmittel), kg 395
Schüttvolumen, m³ 7,28
Lagerraum (Richtwert), m³ 8,52
Raumcheck (Ihr Raum) –
Preisvergleich je kWh (nur mit Ihren Preisen)
Brennstoffct je kWhct je Nutz-kWhJahreskosten
Holzpellets –––
Heizöl –––
Erdgas (Brennwert auf Heizwert umgerechnet) –––

Die Energieausweis-Werte enthalten bereits Anlagenverluste und Warmwasser; wer sie als Wärmebedarf nutzt und zusätzlich durch den Wirkungsgrad teilt, zählt Verluste unter Umständen doppelt. Die Monatsmenge ist ein Jahresmittel, im Winter wird mehr verbraucht. Der Lagerfaktor ist unsere eigene Ableitung, keine veröffentlichte Norm.

Alle Ergebnisse sind Richtwerte und ersetzen keine Planung. Lagerraumplanung, Brandschutz, Statik, Belüftung und Anlage dürfen nur durch einen Fachbetrieb erfolgen. Dies ist keine Heizlastberechnung und keine Förderberatung. Angaben ohne Gewähr.

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So funktioniert der Rechner

Holzpellets der Klasse ENplus A1 haben nach DIN EN ISO 17225-2 einen Heizwert von mindestens 4,6 kWh/kg und eine Schüttdichte zwischen 600 und 750 kg/m³ (ENplus, Teil III). Das Deutsche Pelletinstitut nennt ungefähr 4,9 kWh/kg und rund 650 kg je Kubikmeter; eine Tonne belegt etwa 1,54 m³ (DEPI-Pelletlexikon). Wir rechnen standardmäßig vorsichtig mit 4,8 kWh/kg und 650 kg/m³.

Die Berechnung: Der Jahreswärmebedarf wird durch den Kesselwirkungsgrad geteilt, das Ergebnis durch den Heizwert. Das ergibt die Kilogramm Pellets pro Jahr. Teilen Sie durch die Schüttdichte, erhalten Sie das Schüttvolumen. Für den Lagerraum nutzen wir einen Aufschlag von 1,17, den wir aus der Lagertabelle des DEPI abgeleitet haben (DEPI Pelletlager). Das Pelletinstitut empfiehlt, ein Lager für einen kompletten Jahresbedarf auszulegen, teils für das 1,2- bis 1,5-Fache; diese Reserve können Sie optional einstellen.

Kennen Sie den Wärmebedarf nicht, schätzt der Rechner ihn aus der Wohnfläche. Grundlage ist die Energieausweis-Skala der Verbraucherzentrale: von unter 30 kWh/(m²·a) in Klasse A+ bis über 250 in Klasse H, im Durchschnitt rund 150. Diese Werte sind grobe Näherungen und die fünf Gebäudestandards sind von uns gebildete Klassenmittel.

Für den Preisvergleich rechnen wir mit Heizwerten. Das BAFA-Merkblatt nennt für leichtes Heizöl 9,94 kWh/l und für Erdgas 9,77 kWh/m³ Heizwert (10,78 Brennwert). Gaspreise auf der Rechnung beziehen sich auf den Brennwert, deshalb rechnen wir sie um. Preise tragen Sie selbst ein.

Heizen Sie zusätzlich mit einem Kaminofen? Dann hilft der Brennholz-Rechner für Raummeter und Kosten. Und wer rund ums Haus plant, findet beim Zisterne-Rechner die passende Größe für die Regenwassernutzung.

Verwendete Werte und Quellen

„Quelle geprüft“ heißt, wir haben die Seite oder das PDF geöffnet. „Richtwert“ heißt, der Wert ist nicht belegt, nur aus einem Suchauszug bekannt oder unsere eigene Annahme beziehungsweise Ableitung. Stand der Prüfung: 21.10.2026.

Konstanten der Berechnung
GrößeWertEinstufungHerkunft
Heizwert Pellets, Norm-Minimum 4,6 kWh/kg Quelle geprüft ENplus Teil III, DINplus Annex 1
Heizwert Pellets, Standardwert 4,8 kWh/kg (wählbar 4,6 bis 5,2) Richtwert unsere vorsichtige Wahl; DEPI nennt etwa 4,9 bis 5
Schüttdichte, zulässiger Bereich 600 bis 750 kg/m³ Quelle geprüft ENplus Teil III
Schüttdichte, Rechenwert 650 kg/m³ Quelle geprüft DEPI-Pelletlexikon
Lagerfaktor 1,17 × Schüttvolumen Richtwert eigene Ableitung aus der DEPI-Lagertabelle, keine Norm
Reserve (optional) 1,2 bis 1,5 × Jahresbedarf Quelle geprüft DEPI-Pelletlexikon
Kesselwirkungsgrad, Standardwert 88 % Richtwert Annahme; DEPI nennt 90 bis 98 % (Kessel), Tabelle mit 80 %
Gebäudestandard Neubau 50 kWh/(m²·a) Richtwert eigene Ableitung: Mittel der Klassen A und B
Gebäudestandard saniert 100 kWh/(m²·a) Richtwert eigene Ableitung: Mittel der Klassen C und D
Gebäudestandard Durchschnitt Bestand 150 kWh/(m²·a) Quelle geprüft Verbraucherzentrale: Durchschnitt Wohngebäude
Gebäudestandard unsanierter Altbau 200 kWh/(m²·a) Richtwert eigene Ableitung: Mittel der Klassen F und G
Gebäudestandard sehr schlecht 250 kWh/(m²·a) Richtwert Untergrenze der Klasse H
Warmwasser über die Heizung 600 kWh je Person und Jahr Richtwert Suchauszug Verbraucherzentrale, Seite nicht geprüft
Heizwert Heizöl (leicht) 9,94 kWh/l (Brennwert 10,6) Quelle geprüft BAFA-Merkblatt
Erdgas Heizwert / Brennwert 9,77 / 10,78 kWh/m³ Quelle geprüft BAFA-Merkblatt (Mittel L/H)
Wirkungsgrad Heizöl / Erdgas 90 % / 92 % Richtwert Platzhalter, von Ihnen änderbar

Geöffnete Quellen:

ENplus, DINplus, DEPI, BAFA und Verbraucherzentrale sind weder Auftraggeber noch Prüfer dieses Rechners; sie sind nur die Herkunft einzelner Werte. Der Rechner ist weder nach DIN noch nach ENplus zertifiziert.

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Häufige Fragen

Wie viele Pellets brauche ich pro Jahr?

Bedarf = Wärmebedarf ÷ Wirkungsgrad ÷ Heizwert. Bei 20.000 kWh, 88 % Wirkungsgrad und 4,8 kWh/kg sind das rund 4,7 Tonnen Pellets pro Jahr.

Wie viel Lagerraum brauche ich?

Mit unserem Ansatz rund das 1,17-Fache des Schüttvolumens, bei 4,7 t also etwa 8,5 m³. Die Lagertabelle des Deutschen Pelletinstituts nennt für 2 t 3,6 m³. Austragsart und Schrägboden prüft Ihr Fachbetrieb.

Wie genau ist die Schätzung aus der Wohnfläche?

Nur grob. Der tatsächliche Verbrauch hängt von Dämmung, Klima und Nutzerverhalten ab. Besser ist der Wärmebedarf aus Ihren Brennstoffrechnungen oder dem Energieausweis. Die Gebäudestandards sind Klassenmittel der Energieausweis-Skala, keine amtliche Zuordnung.

Welchen Heizwert nehme ich?

Mindestens 4,6 kWh/kg nach Norm, meist liegen Pellets bei 4,8 bis 5,0. Der Lieferschein oder das Datenblatt Ihres Händlers nennt den genauen Wert.

Warum zählt der Wirkungsgrad?

Verluste im Kessel erhöhen den Brennstoffbedarf. Jahresnutzungsgrade liegen unter dem Nennwert des Kessels; das Pelletinstitut rechnet in seiner Lagertabelle mit 0,8. Deshalb ist der Wirkungsgrad frei einstellbar.

Wie vergleiche ich mit Heizöl und Erdgas?

Entscheidend ist der Preis je kWh Nutzwärme: Brennstoffpreis je kWh geteilt durch den Wirkungsgrad. Gaspreise auf der Rechnung beziehen sich auf den Brennwert und werden auf den Heizwert umgerechnet. Die Preise tragen Sie selbst ein.

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